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Aktueller Planungsstand

So soll es in Bockenheim in Zukunft aussehen!

Stadtteilevent vom 27.05.2023

Unser erstes Event mit unserer Projektgruppe „Bockenheim außer Haus“ fand am 27.05.2023 an der Ecke Kies- und Jordanstraße statt.

Zusammen haben wir eine coole Mitmal- und Mitbastel-Aktion durchgeführt.  Es gab DIN A4 Blätter mit Skizzen der Jordanstraße für jede:n zum mitnehmen sowie eine DIN A2 Collage, bei der jede:r die Straße bunter und grüner gestalten konnte.

Auf den Plänen konnten sich die Besucher:innen ansehen, wie die verschiedenen Straßen in Bockenheim nach der Entsiegelung aussehen könnten, und wir konnten einige Anwohner:innen mit einem Kaffee und ein paar Flyern versorgen und ins Gespräch kommen! 

Hier soll Entsiegelt werden

Jordanstr. 6-8 | Jordanstr. 26 (Ecke Homburger Straße vor „Zum Tannenbaum“) | Kiesstr. 8 | Kiesstr. 18

Das sagt die Projektgruppe

BOCKENHEIM AUßER HAUS ist eine Initiative engagierter Bockenheimer:innen. Sie lädt alle ein, die sich für mehr Stadtgrün, Aufenthaltsqualität und eine nachhaltige Nachbarschaftskultur in unserem Stadtteil einsetzen möchten.

Angetrieben von unserem gemeinschaftlichen Anspruch an den Ort, an dem wir zusammenleben, möchten wir Impulse geben für mehr ökologische und soziale Vielfalt im öffentlichen Raum. Wir sehen ihn als Lebensraum, der zu mehr dient.

Häufig nur beiläufig als Straßen‐ und Parkraum wahrnehmbar, möchten wir die Verteilung hinterfragen und unseren Stadtteil zwischen Gräfstraße und Schloßstraße sowie Adalbertstraße und Robert‐Mayer‐Straße und den Tilly‐Edinger‐Platz neu programmieren: klimaresilient, verkehrsberuhigt, grün, lebenswert, einladend, generationengerecht, verspielt.

Vor wenigen Jahrzehnten waren Straßen und Wege noch faszinierende Entdeckungsräume, aufregender Spielort und gleichzeitig Zentrum für soziale Begegnungen für Menschen jeden Alters. In der heutigen Zeit aber ist unbebauter Stadtraum maßgeblich von Fahrspuren und PKW‐Abstellplätzen dominiert. Dabei werden private PKW durchschnittlich weniger als eine Stunde pro Tag bewegt. Die restlichen 23 Stunden des Tages nehmen sie wertvolle öffentliche Flächen in Anspruch.

 

Wir als Initiative haben auf diesen Missstand schon mehrfach im Rahmen der o.g. Aktionen hingewiesen und Impulse für mehr Grün im Stadtviertel gesetzt. Wir fordern mehr Flächengerechtigkeit auf Frankfurts Straßen und eine menschengerechte und gesundheitsfördernde Umgebung in Zeiten des Klimawandels. Nicht zuletzt durch die Hitzephasen der vergangenen Jahre wissen wir, dass wir unsere Stadträume klimaangepasst umprogrammieren müssen. Monofunktionalität und ein Maximum an Versiegelung können wir uns vor dem Hintergrund von Trockenheit einerseits und Starkregenereignissen andererseits schlicht nicht mehr leisten. Wir brauchen Bäume, begrünte Flächen, Schatten, Abkühlung durch Wasser und weniger Verkehr im Stadtteil als Voraussetzung für eine nachhaltige, lebenswerte, resiliente und zukunftsfähige Stadt.

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